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ADHS

Ausgegangen wird hierbei von der Tatsache, dass auch die auffälligsten ADHS-Jugendliche und -Erwachsene sich – bezogen auf Tiere – sehr fürsorglich zeigen und überdurchschnittlich lange Konzentrationsphasen erbringen. Sie bauen oftmals nach einer gewissen Zeit eine innige und tiefe Verbindung mit dem Tier auf und dies stärkt ihr Selbstbewusstsein.

Meist wirkt sich solch eine Therapie gleich in mehreren Bereichen positiv auf den Patienten aus:
das Selbstbewusstsein wird gestärkt
der Patient erhält Zuneigung durch das Tier und fördert im Umgang mit diesem seine Konzentrationsfähigkeit und Eigenständigkeit
durch die genannten Aspekte kann das seelische Gleichgewicht des Patienten wiederhergestellt werden

Dieses bedeutet auf das Reiten bezogen:
Beim therapeutischen Reiten verfolgen wir neben dem Ziel der Verbesserung der Körperbeweglichkeit, der Motorik und des Muskelaufbaus auch einen Aufbau einer intensiven Beziehung zu den Pferden zu erreichen, um daraus letztlich eine Steigerung des Selbstbewusstseins und der Eigenständigkeit zu erhalten. Über das positive Gefühl soll eine seelische Ausgeglichenheit erreicht und das Kind somit indirekt zu längeren Konzentrationsphasen, zum Abbau von Aggressionen etc. bewegt werden.