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Adipositas

Neben der Genetik und der Fehlernährung mit dem Fast und Junk Food und dem Bewegungsmangel, der leider in unseren Industrieländern immer mehr vorherrscht, dürfen die psychosozialen Ursachen bei der Krankheit Adipositas bzw. Übergewichtigkeit von Erwachsenen nicht unterschätzt werden. So können Ärger, Konflikte, Arbeit, Prüfungen, Lärm aber auch Langeweile, Einsamkeit und Trauer (Kummerspeck) bei vielen Menschen die Nahrungsaufnahme erhöhen.

Bei der pferdegestützten Therapie geht es darum, diesen Jugendlichen und Erwachsenen zu Helfen mit einem nicht wertenden Gegenüber ihr Verhalten zu analysieren und zu ändern. So z.B. Selbstsicherheit wieder aufbauen, Stabilität wieder erlangen, ihre eigenen Stärken erkennen und fördern, wieder lernen Mut zu haben. Aber auch sich Handlungsalternativen zu überlegen und zu entscheiden und dabei zu lernen die Konsequenzen daraus zu tragen. Es geht darum, eine Interaktion zwischen Mensch und Pferd aufzubauen.

Das Pferd als Therapiepartner ist dafür hervorragend geeignet, da
– es sein Gegenüber so akzeptiert, wie er/sie ist
– es kooperativ reagiert und mit Zuwendung, wenn man es partnerschaftlich
behandelt
– es keine Wertungen vollzieht
– der Umgang mit dem Pferd meist von Freude, Spass und Verantwortung gezeichnet
ist

Es geht nicht darum, das Reiten zu erlernen, sondern durch bestimmte Aktivitäten am, mit und um das Pferd herum einen therapeutischen Ausgangspunkt zu nutzen, damit die Patienten auf die Impulse des Pferdes reagieren lernen.

So unter anderem:
– den Umgang mit dem Pferd als soziales Wesen kennenlernen und dies im Alltag umzusetzen
– den Aufbau einer Wechselbeziehung zwischen Mensch und Pferd als 
Therapiemöglichkeit nutzen
– Ziel ist es, dass die Patienten mehr Selbstsicherheit und Stabilität erlangen
– Spass an Unternehmungen und Bewegung zu fördern
– Interaktion mit dem Pferd kann psychosozialen Ursachen wie Kummer,
Frustration,
   mangelndem Selbstwertgefühl entgegenwirken
– seelische Ursachen zu erkennen und ihnen sinnvoll
Lösungen entgegenzu setzen